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Mein NAS-Upgrade auf 2 × 12 TB

🚀 Das Wichtigste in Kürze

Wer ernsthaft mit großen RAW-Dateien und 4K-Video arbeitet, kommt an einem zentralen Datenspeicher nicht vorbei. Dieses NAS-Setup ist das Herzstück meines Studios: Es zentralisiert alle Daten, automatisiert Backups und ist schnell genug, um direkt davon zu arbeiten. Investiere lieber einmal in ordentliche Hardware als später in Datenrettung.

Screenshot Synology Oberfläche

Mehr Speicher, weniger Stress: Mein NAS-Upgrade auf 2 × 12 TB

Der Speicher war voll. Und ich meine richtig voll.

Als jemand, der regelmäßig mit 4K-Videos, RAW-Dateien und DaVinci-Resolve-Projekten jongliert, kommt schnell was zusammen. Dazu noch die PDFs aus Paperless NGX – und plötzlich macht das NAS schlapp. Aber anstatt in ein neues Gerät zu investieren, habe ich beschlossen: Ich pimpe mein treues Synology DS220+ einfach auf.

Warum ein Upgrade statt Neukauf?

Synology NAS Typenschild

Ein neues NAS ist zwar verlockend – aber auch aufwendig. Ich hätte alles neu einrichten müssen: Paperless NGX, automatisierte Backups, Freigaben, Benutzer… das hätte mich Stunden gekostet. Und ganz ehrlich: Mein aktuelles NAS läuft rund, ist leise, zuverlässig und mit 10 GB RAM auch zukunftssicher genug.

Außerdem: Warum funktionierende Technik austauschen, wenn ein gezieltes Upgrade reicht? Stichwort Nachhaltigkeit. Nur die Platten wechseln – das spart Geld, Nerven und Elektroschrott.

Der Ablauf Schritt für Schritt

Das Austauschen der Festplatten war erstaunlich unkompliziert:

  1. NAS herunterfahren
  2. Erste Platte rausnehmen (war ein guter Moment das System zu Reinigen)
  3. Neue 12-TB-Platte einsetzen
  4. NAS wieder hochfahren – es erkennt den RAID-Fehler und mit einem Klick beginnt die automatische Wiederherstellung (Rebuild hat ca. 7 Stunden gedauert – lief bei mir einfach über Nacht)
  5. Nach Abschluss: zweite alte Platte raus, zweite neue rein (nochmal ca. 7 Stunden Rebuild)

Fertig! Mein NAS hat sich brav selbst „repariert“ – ganz ohne Datenverlust.

Synology Oberfläche Fehlermeldung
NAS Festplatten upgrade

Was ich alles speichere

Ich nutze mein NAS für ziemlich viel – hier ein kleiner Einblick:

  • RAW-Dateien aus der Kamera
  • 4K-Videomaterial für YouTube, Reels & Co.
  • DaVinci Resolve-Projektbackups, falls mal was schiefgeht
  • Scans & PDFs, die ich mit Paperless NGX digital verwalte
  • und natürlich: persönliche Daten und Backups

Mit 2 × 12 TB im RAID 1 habe ich jetzt 11 TB nutzbaren Speicher – das reicht mir locker für die nächsten Jahre.

Worauf du beim Plattenkauf achten solltest

Wenn du selbst über ein NAS-Upgrade nachdenkst, achte auf ein paar Dinge:

  • CMR statt SMR: CMR-Festplatten sind für NAS-Systeme deutlich besser geeignet, gerade bei hoher Schreiblast.
  • NAS-kompatibel: Es gibt spezielle Serien, die für Dauerbetrieb und RAID-Betrieb optimiert sind.
  • Kapazität & Lautstärke: Mehr Speicher = mehr Wärme und ggf. mehr Lärm – meine Empfehlung: Lieber 5400 rpm als 7200, wenn’s leise sein soll.
Nas Festplatte neu verpackt

👉 Meine Empfehlung:

Ich nutze aktuell zwei 12 TB NAS-Festplatten – solide, leise, zuverlässig. Und weil auch Stromausfälle vorkommen können: Eine USV wie diese hier von Eaton sorgt für Sicherheit bei Stromschwankungen.

Fazit & Ausblick

Ich bin mit dem Upgrade sehr zufrieden. Kein neues Gerät, keine Neueinrichtung, keine unnötigen Kosten – nur ordentlich Platz für neuen Content. Und wenn es in ein paar Jahren doch ein 4-Bay-NAS mit RAID 5 wird? Kein Problem: Die beiden 12-TB-Platten kommen einfach mit.

Falls du auch dein NAS fit machen willst: Schau dir gern meine Empfehlungen und Tools auf dem Blog an. Dort findest du noch mehr Tipps – nicht nur zur Technik, sondern auch zum Workflow für Foto & Video.

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